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Unterstützung bei großem Mureneinsatz in Obermais/Freiberg

Nach einer langanhaltenden Hitzeperiode, kam am Sonntag den 28. Juni 2026 die lang ersehnte Abkühlung. Mehrere große Gewitterzellen fegten über Südtirol hinweg und extrem starker Niederschlag und Sturmböhen hinterließen ihre Spuren. Landesweit standen die Feuerwehren gebietsweise im Dauereinsatz, auch die Feuerwehr Lana wurde alarmiert. Am späten Nachmittag ereignete sich in der Nachbargemeinde Meran, in den Ortsteilen Obermais und Freiberg, eine Vermurung gewaltigen Ausmaßes. Auf Höhe der darüberliegenden Landesstraße von Obermais nach Hafling hatten sich tausende Kubikmeter an Erdreich und Gestein gelöst und waren über den Weißplatterbach zu Tal gedonnert. Am Talboden angelangt, spülte die Mure zahlreiche Fahrzeuge weg und floss in zwei Wohnhäuser. Sofort wurde Großalarm ausgelöst und die Rettungskette in Gang gesetzt: 5 Personen erlitten wie durch ein Wunder nur leichte Verletzungen, 69 Personen mussten zum Teil mit Hubschraubern evakuiert werden. Im Einsatz standen die Feuerwehren von Obermais, Freiberg, Untermais, Meran, die Berufsfeuerwehr Bozen, das weiße und rote Kreuz, der Bergrettungsdienst AVS und CNSAS, die Polizei, die Carabinieri, die Ortspolizei, der Zivilschutz und zahlreiche andere Organisationen wie der Bevölkerungsschutz und Landesgeologen. Die groß koordinierte Rettungs- und Evakuierungsaktion wurde durch zahlreiche Nachrutschungen und Muren erheblich erschwert, sodass die Arbeiten der zahlreichen Bagger immer wieder eingestellt werden musste. Im Hinblick auf eine lange Nacht baute die Feuerwehr Lana die Bezirksleuchtmittel an der Unglücksstelle auf und betreute diese.